Senioren Roll-out durch Lampertheim

Lions Club Lampertheim | 28. März 2025 | jh
„Wir schaffen was“ – Freiwilligentag in der Region Rhein Neckar und zum dritten Mal mit einer Aktion der Lions für Seniorinnen und Senioren: 15 ältere Menschen mit eingeschränkter Mobilität auf großer Rollstuhlfahrt durch Lampertheims Innenstadt.
Senioren Rollout 2022 |

„Wir schaffen was“ – Das ist das Leitmotto einer Initiative im Rhein-Neckar-Raum, die alle zwei Jahre Freiwilligentage veranstaltet.

Vereine, Netzwerke, Nachbarschaftshilfe, Kirche, freiwillige Organisationen und Initiativen kümmern um Bereiche wie Sport, Klimaschutz, Senior:innenhilfe oder Kinderbetreuung und tragen aktiv zu mehr Integration, Inklusion und Zusammenhalt in der Gemeinschaft bei. Kurz: In der Region Rhein-Neckar tun sie gerne gemeinsam Gutes.

Im September 2024 war es wieder so weit. Rund 5.500 Freiwillige in über 430 engagierten sich in gemeinnützigen Projekten in Rhein-Neckar-Region. Eines dieser Engagements war der „Senioren Roll-out“ des Lions Clubs Lampertheim.

Es wird viel über den Pflegenotstand in unseren Seniorenheimen gesprochen. Daher hatte der Lions Club beschlossen, eine „Spazierfahrt im Rollstuhl“ für Seniorinnen und Senioren durch Lampertheims Innenstadt zu organisieren. Übrigens zum dritten Mal seit 2018.

Am Samstag, 21. Sept. 2025, übernahmen 15 Freiwillige je einen Rollstuhl nebst Fahrgast und setzten sich Richtung Innenstadt in Bewegung. Startpunkt war das „Agaplesion Dietrich Bonhoeffer Haus“. Erster Stop war im Stadtpark Lampertheim mit einem „Sektfrühstück“, natürlich alkoholfrei, organisiert und präsentiert von Familie Veltman. Nächster Halt dann beim Eiscafé Oberfeld mit einer kühlen Erfrischung der bekannten Art, liebevoll serviert und gesponsort von der Familie Oberfeld.

Lampertheim bietet für Activities wie dieser eine autofreie Fußgängerzone an und so ging es weiter bis zum Stadthaus, wo Bürgermeister Störmer die Rollstuhl-Gruppe begrüßte. Die Baustelle „Zehntscheune“ war auf dem weiteren Weg eine unerwartete Herausforderung für Rollstühle. Aber auch dieses wurde mit viel Geschick und Umsicht gemeistert und so endete die Fahrt nach etwa zweieinhalb Stunden wieder im Seniorenheim.

Was ist zurückgeblieben?  Die vielen spontanen Gespräche mit älteren Menschen, entspannte und fröhliche Gesichter. Und auch die Erinnerungen der Älteren an die Orte ihrer Jugend oder späterer Lebensabschnitte: „Schauen Sie, in diesem Haus habe ich 15 Jahre gelebt. Wie es sich verändert hat!“

Das beste Lob für die Freiwilligen: „Wann kommt ihr wieder?“
 

https://www.wir-schaffen-was.de/index.html