act18 Soziale Marktwirtschaft - Lions Club Lampertheim
Soziale Marktwirtschaft 2.0 und Weltethos

Lampertheim, 26.2.2019 - Ulrich Hemel, ein Theologe, Philosoph und Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler, hielt am 26.2.2019 einen Vortrag über die „Soziale Marktwirtschaft 2.0“ in der Mensa des Lessing-Gymnasiums in Lampertheim. Der Lionsclub hatte zu diesem Vortrag eingeladen und überreichte Hemel vor Beginn seiner Ausführungen eine Spende von 2000 Euro für seine Stiftung „Kinder ohne Grenzen“, die ein Kinderheim in Medellin, Kolumbien, unterhält.
Hemel sprach über die ethischen Grundlagen einer erneuerten Marktwirtschaft und betonte, dass Wirtschaft und Werte keine Gegensätze sein müssen. Er erklärte, dass im Zusammenspiel von Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft die Ökonomie oft als Feind des Bürgers gesehen werde, jedoch müsse dieses Verhältnis ins Gleichgewicht gebracht werden. Wert- und Sinnschöpfung sollten miteinander verbunden werden.
Das Rad der Globalisierung könne nicht zurückgedreht werden, da es Güter und Dienstleistungen ebenso einschließe wie Informationen, Daten, Werte und Religionen. Auch die Digitalisierung sei unumkehrbar. Hemel sah das größte Problem in diesem Zusammenhang im Recht auf eigene Daten und digitale Souveränität. Eine reine digitale Kommerzialisierung wie in den USA sei ebenso falsch wie eine staatlich-digitale Kontrolle, wie sie derzeit in China ausgeübt werde. Auch hier sei „Balance“ das Schlüsselwort. Hemel machte die Politik dafür verantwortlich, dieses Gleichgewicht herzustellen.Am 26. Februar 2019 hielt Ulrich Hemel, ein Theologe, Philosoph sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler, einen Vortrag über die „Soziale Marktwirtschaft 2.0“ in der Mensa des Lessing-Gymnasiums in Lampertheim. Der Lionsclub hatte zu diesem Vortrag eingeladen und überreichte Hemel vor Beginn seiner Ausführungen eine Spende von 2000 Euro für seine Stiftung „Kinder ohne Grenzen“, die ein Kinderheim in Medellin, Kolumbien, unterhält.
Hemel sprach über die ethischen Grundlagen einer erneuerten Marktwirtschaft und betonte, dass Wirtschaft und Werte keine Gegensätze sein müssen. Er erklärte, dass im Zusammenspiel von Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft die Ökonomie oft als Feind des Bürgers gesehen werde, jedoch müsse dieses Verhältnis ins Gleichgewicht gebracht werden. Wert- und Sinnschöpfung sollten miteinander verbunden werden.
Das Rad der Globalisierung könne nicht zurückgedreht werden, da es Güter und Dienstleistungen ebenso einschließe wie Informationen, Daten, Werte und Religionen. Auch die Digitalisierung sei unumkehrbar. Hemel sah das größte Problem in diesem Zusammenhang im Recht auf eigene Daten und digitale Souveränität. Eine reine digitale Kommerzialisierung wie in den USA sei ebenso falsch wie eine staatlich-digitale Kontrolle, wie sie derzeit in China ausgeübt werde. Auch hier sei „Balance“ das Schlüsselwort. Hemel machte die Politik dafür verantwortlich, dieses Gleichgewicht herzustellen.
Der Mensch muss im Mittelpunkt stehen, nicht nur als „Funktionsträger“ im leistungsorientierten Wettbewerb, sondern als „unverfügbare“ Person, d.h. auch als Mensch mit Werten wie Schönheit, Freundschaft, Liebe. Wir müssen verstärkt an einer Kultur des Respekts und der Anerkennung arbeiten.
„Eine bessere Welt ist möglich“- fangen wir heute an!